* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt








Über

Meglio soli che mal accompagnati.

(Lieber allein, als in schlechter Gesellschaft!)

Via purgativa et illuminativa.

(Der Pfad der Reinheit und Erleuchtung.)

Aurum nostrum non est aurum vulgi.

(Unsere Gold ist nicht das Gold des Gewöhnlichen.)

Alter: 83
 



Werbung



Blog

Winter

 

Jahresglanz dem End sich neigt
Und winterlich die Welt verhüllt
 In weiß Gewande Land sich zeigt
Und das Herz mit Eis erfüllt

Lebensfreud wohin du bist?
Unter Berg von Eis begraben
Weltliches die Sonne misst
Um an erquickend Wärm zulaben

Glückes Funk erstahrt zur Säul
Dem Spiegellicht ergeben
Winterschmach oh sei mein Kreul
In diesem Dasein ohne Leben.

 © Sää

 

27.11.06 20:15


Ins Nichts

Fantastenschwaden ziehen weit
Fest bekerkert hier im Raume
Geistesflamm nach Freiheit schreit
Und das Übel sieht im Zaune

So führt der Pfad empor ins freie
Nahrung suchend hungernd klein
Maagergreifend seine Schreie
Schauernd fahren durchs Gebein

Stets das Zwingen - mein begleit
Ruhelos und frei des Sinn'
Zum Ausbruch reizt mich diese Zeit
Ja ins Nichts da will ich hin

Oh nichts oh liebe Finsternis
So schwinge auf dein großes Tor
Höre doch wie sehr ich miss
Dein bergend herzig offen Ohr

©Sää

27.11.06 20:13


Verrat

Bosheit, Zorn und Wuts Ausbrechen
Stürmen auf das mein Gemüt
Todesqual in Leidsgebrechen
Wünsch ich dass es dir nun blüht

Verrat - der Dolch im Rücken steckt
Und tiefste Kraterwunden reißt
Mit Niedertracht mein Glück befleckt
Gesucht ein Schilde welch mich weist

Hass gesteigert grenzenlos
In rankend Dornenkron
Welch erschaffen riegeros
Den neuen Geistesthron

So aufgebracht ich stürm durch Wälder
Haltlos treibet mich der Schmerz
Größtes aller Schlachtenfelder
Dein Heim es ist mein Herz

Der raserei im Ganz' ergeben
Ruhelos die Zeiten mein
Inbrust erfüllt mich in Beben
Frieden so ich finde kein

So schleppe ich durch Regenschauer
Mühenvoll den alten Geist
Der verzweifelnd vor der steinig Sauer
Sich auf ewig selbst zerreißt
©Sää
27.11.06 20:10


 
Gnade oh der tat entbehrt
Welch finsterblutges treiben
Niedertrachte führt das Schwert
Lässt weltenvölker leiden

Staubig Wolken ziehn empor
Verhüllend das ruinenland
Niederst wesen liegt im Mor
Erschlagen durch des Edlen hand

Der gebot der Pflicht
Treibt mich ins Blut
Auf knien zuseien nimmer nicht
Rast los die nordisch Wut

Den Kampf erklärt
Dem Schändlich Schwachen
Dem geifernd Geiste ohne Wert
Der nur sich neigt zu eigen Sachen

Sei dein Niedergang gewiss
Du tugendlose Nichtigkeit
Mit Schwefel Stahl und Feuerbiss
Steh ich gegen dich bereit
 
©Sää
 

27.11.06 20:06


Zu später Stund

 
 
Friedlich ruhend im Tumuld
auf weichem Teppichgrunde
Menschen voller Ungeduld
ziehn bei zu dieser Stunde

Schläfrigkeit greift Menschen sich
zieht ein in ihre Glieder
macht alles - jeden ohnmächtig
und schweret ihre Lieder

Knochen schwach zu Boden hängen
so kraftlos, ausgezehrt
Blickfelder sich sich auf null verengen
den Schlaf ich lang enbehrt
 
©Sää
 
27.11.06 20:04


 
 
Dunkelgraues Wolkenzelt
bedeckt das uns're Ziehen
vom Himmel schwarzer Regen fällt
lässt Landschaft niederknieen

Gedämpft des Tages Sonnenlicht
Nein - durchzudringen ist es nicht
die Wand des großen Firmament
welch heute keine Gnade kennt

Regens Fluten fürchterlich
ertränken Land und Leben
Sturmes Brunst - sie gebet sich
in undurchdringlich Weben
 
©Sää
 
27.11.06 20:03


 
 
Bobenhagel Todesgroll
Gebährten einst den Sohn des Stahl
Inbrünstig Oh wonnenvoll
Schritt er los - so seine Wahl

Feldes Duft weiß zu betören
Hält ihn fest in seinem Bann
Grubensumpf die Feinde stören
Besteht im Sturme doch kein Mann

Dummes niedres Nichtigwesen
Auf dich zieht die Niedertracht
Ehrenschlag wird dich auslesen
Ergehend aus der Götter Macht
 
©Sää
 
 
27.11.06 20:02


 [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung