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Über

Meglio soli che mal accompagnati.

(Lieber allein, als in schlechter Gesellschaft!)

Via purgativa et illuminativa.

(Der Pfad der Reinheit und Erleuchtung.)

Aurum nostrum non est aurum vulgi.

(Unsere Gold ist nicht das Gold des Gewöhnlichen.)

Alter: 84
 



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Blog

 
 
Weltenbrandt von neu entfacht
Und Todesdröhnen hallet
Heldenglanze welche Pracht
Zur eisern Faust sich ballet

Höhres der Art entspringt
Und nun zu Feld marschiert
Feindes Volk nach Atmen ringt
Dem Dunst der Schlacht erliegt

Kling geführt von Zornes Prank
Zermalmet sie der Mensch Gebein
Spüret End in Kälte blank
Auf kargem Fels und kaltem Stein

In angesicht von Schlachtes Tösen
Zeiget sich der Daseins Sinn
Geist und seel vom fleisch sich lösen
Und ziehen in die Weiten hin

©Sää


27.11.06 20:01


 
 
Herzens Hass umschmigt das Aug
In meines Innern Kälten
Nachtes Kleid umgibt das Haupt
Lässt Freudesblume welken

Geborgen sanft von düsterem Schleier
In ewig Schwärze gleitend
Tauchend ein in Nebels Weiher
Auf Mondes Schwingen reitend

Tages Glanze mir verwehrt
Oh Zwielicht Schutz mein einzig Hort
Von Nachtes Wärm mein Herzen zehrt
Ich will nie wieder fort

Finsternis mein Licht erstrahle
Labend in der Wälder Arm
Nachtigall mir Schilde male
Und den Felsen von mir nahm  
 
©Sää
 
27.11.06 19:59


 
 
Wertes Fall der heut´gen Tage,
Schwächen stetig Mutes Kraft.
Moral Oh Tugend eure Klage,
Hallen durch den Lebensschaft.

Dem entgegen treten Kriege,
Eilen rasch zum Untergang,
Blitzend recken auf zum Siege.
Verwesung ist des Friedens Hang

Weltenkind es rast im Trubel,
Ergriffen von Befriedigung.
Nur noch sie gestattet Jubel,
Erwartet immer Huldigung

Ruf der Rune schreit zur Schlacht,
Entgegen siechend Freudeswahn.
Tösend schnaubend Wut entfacht,
Und ein morgig End ersah'n

Empor es ziehen nun die Schwaden
Schlagend auf das Flammenmeer
Davon sie Menschens Reste tragen
Hinfort gefegt von eldem Heer
 
©Sää
 
27.11.06 19:57


Zwiespalt

 
 
Ungewiss der Pfade mir,
Verborgen tief in dicht Geäst.
Ob morgen noch die Blume hier,
Verbleibet oder mich verlässt?

Soll ich nun gebannt erwarten
Jene Stunde der Verdorrenheit?
Oder pflücken diese zeidig-zarten
Blüten in dem Dornenkleid?

Doch der Leere gähnend Weiten,
Herrschen in mei'm Garten vor,
Ohne sie die traurig Zeiten,
Ziehen durch das Eingangstor.

GESPALTEN ZWIE
VERNUNFT UND GLÜCK
ENTSCHEIDUNG NIE
SO MEINE KRÜCK'
© Sää
 
 
27.11.06 15:05


Europa

 
 
Europa - Oh mein Heimatland
Mein holder Mutterboden
Oh Göttin strahlt in heillig Band
So ewig will ich dich hochloben

Schaffend Pracht in deinen Herzen
Unvergänglich sei dein Glanz
Niemals erlischen deine Kerzen
Immer drehet sich dein Tanz

Europe Heil! Oh Himmelswesen
Wieviel Schönheit birgt dein Grund
Aller Welten geistes Thesen
Ergingen einst aus deiner Kund

Und so Europe sollst herheben
Schwerter gegen Niederheit
Sittenfall zergeht im Beben
Wenn es ist die deine Zeit
 
©Sää
 
27.11.06 14:56


Der ewig Klagens Kund


Klagens leises tiefes Raunen
Hält sich wacker in der Seel'
Schrecklich Pein wie Schraub der Daumen
Doch nach außen zeigst kein Hehl

Dunkel nächtig schwarzes Irren
Durch Nebel der Unendlichkeit
Bitter kalte leere Dürren
Füllen aus die meine Zeit

Verlockend süß die zarten Lichter
Herrlichkeit oh Hochgenuss
Tanzend schwirren die Gesichter
Ranken sich im Überfluss

Ach Weltlichkeit kannt niemals Dauer
Und den Zeiten folgt Zerfall
Geiste tritt vor eis´ger Mauer
Sucht nach Antwort überall
© Sää


27.11.06 14:50


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